Innovationsmotor Hochschule.

Der junge Hochschul- und Wissenschaftsstandort Hamm wächst. 100 Mio. € hat das Land Nordrhein-Westfalen in den Neubau der Hochschule Hamm-Lippstadt an der Marker Allee investiert – Raum für 3.000 Studierende und über 40 Professorinnen und Professoren. Mit der Förderung des Fraunhofer Anwendungszentrums SYMILA hat das Land zusätzlich den Grundstein für den Technologietransfer in unserer Stadt gelegt. Nun steht der nächste Schritt an: Das Innovationszentrum Hamm, in dem Wissenschaft und Wirtschaft ganz nah zusammenrücken und Start-Up Unternehmen sich direkt am Campus ansiedeln können.

Das Investitionsvolumen für den geförderten Teil beträgt rund 10 Millionen Euro. Wieder wird es das Land NRW sein, das mit einer mindestens 80%igen Förderung diese Investition in den wirtschaftlichen Strukturwandel in unserer Stadt erst ermöglicht. Ein klaren Bekenntnis der SPD-geführten Landesregierung zum Hochschul- und Wissenschaftsstandort Hamm und zur Gestaltung des Strukturwandels. Hamm ist mit dem Innovationszentrum dabei, sich fest in der Königsklasse des Strukturwandels zu etablieren.

Das Innovationszentrum Hamm wird neben einer neuen Heimat für das Fraunhofer Anwendungszentrum Raum für Living Labs (Labore, in denen realitätsnah geforscht wird), für Start-Ups und innovative Unternehmen sowie für weitere Angebote des Technologietransfers für die heimische Wirtschaft bieten. Mit einem Satz: Hier entsteht ein neuer Innovationsmotor für die Wirtschaft 4.0 in unserer Region – weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Insbesondere der Ansatz, bei der Digitalisierung nicht nur auf Existenzgründungen zu setzen, sondern auch die dynamische Bestandsentwicklung der heimischen Wirtschaft in den Blick zu nehmen, lässt auch bestehende Unternehmen vom Innovationszentrum Hamm profitieren.