Für drei Tage im Landtag

Elisa Bieker nimmt am Jugend-Landtag für Marc Herter teil

Politik hautnah erleben – aber nicht nur von der Tribüne aus, sondern mitten im Plenarsaal. Das ist das Motto des Jugend-Landtags, der in diesem Jahr zum 9. Mal stattfand. Seit 2008 treffen sich jährlich junge Menschen aus ganz
NRW in Düsseldorf, um Politik zu gestalten. Vom 28. bis 30.
Juni ging es für drei Tage in die Landeshauptstadt.

Als „Jugend-Landtagsabgeordnete“ des heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Marc Herter bekam Elisa Bieker die Möglichkeit, drei Tage lang den Parlamentsalltag mitzuerleben. Die 17-jährige Schülerin aus dem Hammer Süden zeigte sich von den Tagen im Düsseldorfer Parlament beeindruckt: „Es war eine bereichernde Erfahrung, gemeinsam mit vielen jungen Menschen über politische Themen zu diskutieren und zu lernen, sich argumentativ gegen andere durchzusetzen – hart in der Sache, aber fair im Umgang.“

Drei Beschlüsse haben die Jugendlichen gefasst, mit denen sich nun die Fraktionen im NRW-Landtag befassen werden. So fordern die Jugendlichen ein günstiges Nahverkehrsticket für Azubis und Freiwilligendienstler und wollen, dass Informatik an Schulen Pflicht wird. Eine besondere Aktualität hatte die Debatte um die Änderung des Polizeigesetzes: die Jugend-Landtagsabgeordneten lehnten den Entwurf der Landesregierung in der aktuellen Fassung ab und forderten erhebliche Nachbesserungen.

„Bis diese Beschlüsse jedoch gefasst wurden, haben wir in der Fraktion, Arbeitskreisen und Ausschüssen um unsere jeweiligen Positionen gerungen“, berichtet Bieker, die Mitglied der Partei „Die Linke“ ist, vom Jugend-Landtag. Für sie ist klar: „Den Jugend-Landtag sollte es unbedingt weitergeben.“

Dem schließt sich der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Marc Herter an: „Der Jugend-Landtag ist eine klasse Möglichkeit, jungen Menschen Demokratie ganz praktisch erlebbar zu machen. Und es ist auch für uns Abgeordnete wichtig zu sehen, dass junge Menschen eine andere Perspektive auf politische Themen haben. Daher ist es gut, dass die Beschlüsse des Jugend-Landtags nun uns gewählte Abgeordnete beschäftigen werden.“