Politischer Werdegang

Im Zeitraffer.

1991 im Zuge der Demonstrationen gegen den 1. Golfkrieg in die SPD eingetreten, wurde ich 1993 Vorsitzender der Jusos Hamm. Von 2000 bis 2004 führte ich als Gründungsvorsitzender die NRWJusos zur bundesweit größten Landesorganisation des Verbandes zusammen. Seit 2001 Mitglied im Landesvorstand der NRWSPD wählte mich meine Partei im September 2009 zu einem der vier Stellvertreter von Hannelore Kraft, die als Vorsitzende die nordrhein-westfälischen Sozialdemokraten führt. Noch heute bin ich Mitglied im Landesvorstand und im Präsidium der NRWSPD.

Meine politischen Wurzeln liegen in der Kommunalpolitik. 20 Jahre, von 1994 bis 2014, war ich Mitglied im Rat der Stadt Hamm. Davon 10 Jahre als Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Vor der politischen Laufbahn war ich in der Evangelischen Jugend aktiv und  leitete Jugendgruppen und Ferienfreizeiten. Mitglied bin ich in der IG BCE, der AWO, bei den Falken und dem Sozialverband Deutschland sowie beim BUND, den Naturfreunden und bei attac. Neben diesen politischen Organisationen unterstütze ich als Mitglied den Heimatverein Rhynern sowie als Senator die Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß Hamm und die Hammer Narrenzunft.

„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt“ – Das stammt nicht von mir sondern von der Band DIE ÄRZTE (Geräusch | 2003). Aber es gibt gut wieder, warum ich mich politisch engagiere: Der Wille, die Zukunft nicht anderen zu überlassen sondern politisch selbst zu gestalten, und der Spaß daran, Menschen ganz eng in diese Gestaltung einzubeziehen.
Die jüngere Geschichte von NRW hat ganz viel damit zu tun, dass Kinder aus Arbeiternehmerfamilien das Abitur machen und studieren konnten. Auch bei mir und bei vielen aus meinem Freundeskreis war das so. Der neu gewachsene Mittelstand und der massive Ausbau von Schulen und Hochschulen machte es möglich.

Die SPD hatte in NRW ihr Versprechen eingelöst: Wohlstand und Aufstieg war ohne Ansehen der Herkunft möglich geworden, sozialer Zusammenhalt praktisch erfahrbar.
Meine feste Überzeugung ist, das wir jeden Tag die Einhaltung dieses Versprechens neu unter Beweis stellen müssen: Deswegen investiert NRW seit dem Regierungswechsel 2010 wieder kräftig in faire Zukunftschancen.

Das beginnt mit einem Platz in der KiTa und reicht über gerechte Schulen, in denen wir kein Kind zurücklassen, bis hin zu Hochschulen, auf denen man wieder unabhängig vom Geldbeutel seiner Eltern studieren kann. Dazu gehören gerechte Löhne ebenso wie den Innovationsmotor Klimaschutz gerade in NRW als Energieland Nr. 1 zu nutzen, um nachhaltiges Wachstum und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Ich stehe für eine SPD, die nicht nur das geringere Übel sein will, sondern die bessere Alternative. Die Neugier gegenüber neuen Entwicklungen und der Mut für unkonventionelle Wege gehört dazu genauso wie Konfliktbereitschaft und Klarheit im Denken und Handeln.

Zugegeben: Das hat mir nicht nur politische Freunde beschert, aber dafür eine Unabhängigkeit, die ich schätzen gelernt habe.